Winterliche Bodenbearbeitung

Winterliche Bodenbearbeitung
Hier bearbeitet unser Junior Chef Tim verschiedene Böden mit dem Grubber.
Die Bodenbearbeitung im Herbst und Winter ist ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen und ertragreichen Landwirtschaft. In dieser Zeit wird der Boden auf die kommende Vegetationsperiode vorbereitet, Erntereste werden eingearbeitet und die Bodenstruktur positiv beeinflusst. Je nach Zielsetzung und Bodenbeschaffenheit kommen dabei vor allem der Pflug oder der Grubber zum Einsatz.
Der Pflug wird traditionell häufig im Herbst eingesetzt. Durch das Wenden des Bodens werden Pflanzenreste, Unkrautsamen und Schädlinge tief vergraben. Gleichzeitig entsteht eine grobe Krümelstruktur, die über den Winter durch Frost, Niederschläge und Temperaturwechsel weiter zerkleinert wird. Diese sogenannte Frostgare verbessert die Bodenstruktur und erleichtert die Saatbettbereitung im Frühjahr.
Der Grubber hingegen arbeitet den Boden ohne Wendung und lockert ihn je nach Einstellung flach oder tiefer. Erntereste bleiben größtenteils an der Oberfläche oder werden nur teilweise eingemischt. Das schützt den Boden vor Erosion, fördert das Bodenleben und erhält die natürliche Schichtung. Gerade im Herbst und Winter gewinnt diese Form der konservierenden Bodenbearbeitung zunehmend an Bedeutung, da sie Feuchtigkeit besser im Boden hält und die Befahrbarkeit verbessert. So bereiten wir unsere Böden optimal für die nächste Saison vor. 🌱👨‍🌾🚜